Sonnencremes - allergiefreundliche Sonnencremes
Sonnencreme ist der wichtigste Schutz gegen Hautkrebs. Und da Hautkrebs die häufigste Krebsart in Dänemark ist, ist es wichtig, sich effektiv vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne zu schützen. Es hängt damit zusammen, dass je mehr Sonnenbrände und je höher die Lebensdosen an UV-Strahlung, desto größer das Risiko ist, Hautkrebs zu entwickeln.
Die Kræftens Bekæmpelse hat in ihrer Sonnenkampagne vier Sonnenratschläge aufgestellt: Siesta, Sonnenhut, Sonnencreme und Solarien ausschalten. In der Sonnenkampagne wird empfohlen, in Dänemark Sonnencreme SPF 15 auf die Körperstellen aufzutragen, die nicht von Kleidung bedeckt sind. Und die Empfehlung gilt, selbst wenn Sie sich nur für wenige Minuten direkt in der Sonne aufhalten. Wenn Sie sehr helle Haut haben und/oder Schwierigkeiten haben, die Sonne zu vertragen, können Sie von einer SPF 20 oder SPF 30 profitieren. Für ganz kleine Kinder und Babys kann es sinnvoll sein, einen sogenannten Sunblocker SPF +50 zu wählen.
Erfahren Sie mehr über allergiefreundlichen Sonnenschutz.
Sonnenschutzfilter in der Sonnencreme
Es gibt zwei Sonnenfilter in einer Sonnencreme, die die Haut vor der Sonne schützen, und diese beiden grundlegenden Sonnenfilter können in physikalische Filter und chemische Filter unterteilt werden. Die beiden Filter wirken auf unterschiedliche Weise:
Die physikalischen Filter legen sich auf die Haut, wo sich eine dünne, weiße Schicht oder Membran bildet, die die Sonnenstrahlen reflektiert. Beispiele für physikalische Sonnenfilter sind Titandioxid und Zinkoxid.
Die chemischen Filter sind chemische Substanzen, die in die obersten Hautschichten eindringen und dort die Sonnenstrahlen absorbieren und in Wärme umwandeln, die durch das Blut abtransportiert wird. Chemische Sonnenfilter gibt es in vielen verschiedenen zugelassenen Varianten. Einige schützen am besten vor UVA-Strahlen, andere vor UVB-Strahlen. Beispiele für chemische Filter sind: Octocrylen und Benzophenon.
Sonnencremes können Allergien auslösen
Wie auch gewöhnliche Feuchtigkeitscremes Allergien auslösen können, kann man auch gegen die Inhaltsstoffe von Sonnencremes allergisch werden, z.B. gegen Duftstoffe oder Konservierungsmittel.
Der physikalische Filter (Titandioxid) ist nicht allergieauslösend, während die chemischen Sonnenfilter Allergien auf der Haut hervorrufen können. Die chemischen Sonnenfilter können zwei verschiedene Arten von Allergien verursachen:
- Kontaktallergie - diese Art von Allergie tritt unabhängig davon auf, ob der chemische Sonnenfilter Sonnenlicht ausgesetzt ist oder nicht. Die Allergie tritt mit anderen Worten auf, wenn die Creme selbst und damit der/die allergieauslösenden Stoffe mit der Haut in Kontakt kommen. Die Symptome (Ekzem) zeigen sich dort, wo die Haut mit der Sonnencreme in Kontakt kommt, d.h. auch an nicht sonnenexponierten Stellen.
- Fotokontaktallergie - diese Art von Allergie tritt auf, wenn der chemische Sonnenfilter – nachdem er in die Haut eingedrungen ist – durch UV-Strahlen so verändert wird, dass ein allergieauslösender Stoff entsteht. Diese Allergie setzt also voraus, dass die Chemikalie im Produkt Sonnenlicht ausgesetzt wird und somit UV-bestrahlt wird. Die Symptome (Ekzem) treten dort auf, wo man mit der Chemikalie in Kontakt kommt und gleichzeitig Sonnenlicht ausgesetzt ist.
Weitere allergische Reaktionen
Sonnenfilter waren eine relativ seltene Ursache für Allergien, aber die Tatsache, dass immer mehr Menschen Sonnencreme verwenden und dass immer mehr verschiedene Hersteller Sonnencreme produzieren, hat in den letzten Jahren natürlich auch zu mehr Berichten über sowohl Kontaktallergien als auch Fotokontaktallergien geführt. Die Stoffe Octocrylen, Benzophenon-3, Benzophenon-10 und Ethylhexylmethoxycinnamat sind die chemischen Sonnenfilter, die am häufigsten als Ursache für Allergien gemeldet werden.
Wenn die Verwendung von Sonnencreme zu einer allergischen Reaktion führt, ist es wichtig, die Verwendung sofort zu stoppen. Man kann eventuell in Erwägung ziehen, sich von einem Dermatologen auf Allergien untersuchen zu lassen, um Klarheit und Beratung darüber zu erhalten, welche Sonnencremes in Zukunft gut zu verwenden sind.
Wenn man das Risiko einer allergischen Reaktion verringern möchte, kann man eine Sonnencreme mit dem physikalischen Filter Titandioxid. Man sollte jedoch beachten, dass, obwohl Titandioxid nicht allergieauslösend ist, es durchaus andere Inhaltsstoffe in der betreffenden Creme geben kann, die Allergien auslösen können.
AllergyCertified
Wenn Sie sich bestmöglich gegen Allergien - sowohl von physikalischen als auch chemischen Sonnenfiltern - absichern möchten, sollten Sie nach den Sonnencremes suchen, die von AllergyCertified zertifiziert sind. Neben allergieauslösenden Sonnenfiltern gibt es leider auch viele Sonnencremes, die Stoffe enthalten, die als hormonell wirksam gelten. Wenn Sie eine Sonnencreme mit dem AllergyCertified-Logo wählen, schützen Sie sich sowohl vor allergieauslösenden als auch hormonell wirksamen Stoffen. Ebenso enthalten AllergyCertified-Produkte auch keine Duftstoffe und klassifizierten krebserregenden Inhaltsstoffe.
Verbraucherrat Tænk
Im Juni 2020 führte der Verbraucherrat Tænk einen Test von Chemikalien in Sonnencreme durch. Hier zeigt das Ergebnis, dass die Sonnenprodukte, die von AllergyCertified zertifiziert sind, die Bewertung A erreichen. Die A-Bewertung bedeutet, dass das Produkt eine gute Wahl ist, wenn Sie eine Reihe problematischer Chemikalien vermeiden möchten. Bei Nulallergi.dk werden ausschließlich Produkte verkauft, die von AllergyCertified zertifiziert sind, darunter auch Sonnencreme. Unter den allergiezertifizierten Sonnencremes mit der A-Bewertung finden Sie unter anderem Active By Charlotte I’m hot Sun Spray, Derma Sollotion und Nilens Jord Face Sun.
Finden Sie hier die richtigen und allergiefreundlichen Sonnencremes
